Louise Kurtz – eine fast vergessene Künstlerin des späten Impressionismus

Die Osthofener Malerin Louise Kurtz hinterließ eine große Zahl von Ölgemälden des späten Impressionismus. Das Kulturnetzwerk Osthofen e.V. beabsichtigt zusammen mit dem Kunstverein Worms e.V. die noch vorhandenen Gemälde der Öffentlichkeit im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren.

Privatbesitzer, die die Ausstellung mit ihren Exponaten bereichern möchten, bitten wir sich bei Inga May (06242 / 5290) zu melden.

Louise Kurtz 1200 Euro

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Jahresrückblick 2015

Liebe Mitglieder und Freunde des Kulturnetzwerks Osthofen e.V.,

das alte Jahr 2015 neigt sich dem Ende und so möchte ich mich im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven und Freunden bedanken, die uns im laufenden Jahr bei unseren Projekten unterstützt haben.

Auch in diesem Jahr widmete sich das Kulturnetzwerk u.a. der Pflege und Dokumentation historischer Grabsteine auf dem Bergfriedhof. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden den Osthofener Gästeführern für die Führung „Kunst und Tod“ zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen einer gemeinsamen Exkursion nach Speyer stelle Archivdirektor Dr. Walter Rummel die Arbeit des Landesarchives vor und führte den Anwesenden eindrucksvoll den historischen Wert des Osthofener Stadtarchivs vor Augen.

Während des Kultursommers Rheinland-Pfalz leistete das Kulturnetzwerk Osthofen die Vorarbeit für die Aufführung von Auszügen der verschollenen Oper „Theodor Körner“, die die Stadt Osthofen am 5.9. im Bürgersaal des Landhotels „Zum Schwanen“ aufführte.

Darüber hinaus war das Kulturnetzwerk ebenfalls Partner bei verschiedenen anderen gut besuchten Lesungen und Musikveranstaltungen, so etwa bei den „Wormser Fundstücken“, Weißheimers „Obligater Violine“ oder bei den Veranstaltungen im Musikkeller CAVE.

Ich wünsche allen Mitgliedern und Freunden des Kulturnetzwerks ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jubiläumsjahr 2016.

Thomas Goller

1.Vorsitzender

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Die verschollene Oper “Theodor Körner – Leyer und Schwert”

Körner_V28.07.2015_2In Kooperation mit der Stadt Osthofen und dem Kultursommer RLP bringt das Kulturnetzwerk Osthofen am 5. September 2015 im Bürgersaal des Landhotels “Zum Schwanen” (Friedrich-Ebert-Str. 40) ein musikalisches Highlight auf die Bühne:

Die wiederentdeckten Auszüge für Klavier und Gesang aus Wendelin Weißheimers lange verschollener Oper “Theodor Körner – Leyer und Schwert”.

Die verschollene Oper „Theodor Körner – Leyer und Schwert“ wurde 1872 mit großem Erfolg in München uraufgeführt, konnte aber – wohl auf Betreiben Cosima Wagners – später nicht mehr auf die Bühne gebracht werden und geriet in Vergessenheit. Genauso wie ihr Komponist, Wendelin Weißheimer, der erst in den letzten Jahren wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein rückt.

Einer der Gründe für dieses Vergessen ist die Tatsache, dass Weißheimer nach Vollendung der Oper jahrelang vergeblich auf die Protektion Richard Wagners gehofft hatte, mit dem ihn vorher eine enge Freundschaft verband. Doch Wagner dachte nicht daran, dem jungen Weißheimer am Münchner Hof ein Karrieresprungbrett zu verschaffen.

Erst durch die Zusammenarbeit des Kulturnetzwerkes Osthofen e.V. mit der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. und der Hochschule für Musik in Leipzig, konnten Teile der Oper mit Klavier (Victoria Flock) und Gesang (Birgit Wesolek) 2013 erstmals wieder aufgeführt werden. Erweitert durch eine Lesung und eine kleine Ausstellung kommt dieses, Weißheimers wohl schicksalhaftestes Werk, nun in der Leipziger Besetzung am 5. September 2015 im Rahmen des Kultursommers Rheinland Pfalz nach Osthofen, wo der Komponist 1838 im Weingut Steinmühle geboren wurde.

Louise Otto-Peters, die heute als die Initiatorin der deutschen Frauenbewegung gilt, schrieb als Librettistin der Oper insbesondere auch drei selbstbestimmt handelnden Frauen tragende Rollen zu. Gleichzeitig betritt mit „Theodor Körner“ ein neuer Heldentypus die Bühne, der Dichter und Kämpfer zugleich ist – ein Held mit „Leyer und Schwert“.

Karten unter b.witt@vg-wonnegau.de / 06242-5030109

VVK 18 € / AK 15 € / ermäßigt 12 €

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Weißheimer trifft Bach, Teil II

Liebe Musik- und Kulturfreunde,

die bewährte Kooperation der vereignten Kasino- und Musikgesellschaft Worms und dem Kulturnetzwerk Osthofen e.V. geht in die zweite Runde.

Als wir 2013, im 175. Geburtsjahr Wendelin Weißheimers, dessen obligate Violinstimmen zu den 24 Präludien des ersten Teils von Johann Sebastian Bachs Wohltemperierten Klavier zu Gehör brachten, konnte das Publikum voller Staunen die Kongenialität von Weißheimers Kompositionen erkennen, die diese Meisterwerke Bachs zu einem neuen Hörerlebnis werden ließen.

Hörprobe des Live-Mitschnitts (Präludium Nr. 2 und Nr. 3 in c-Moll und Cis-Dur) aus dem Jahr 2013

Zwei Jahre später liegt nun dank Nadine Ocepek die Edition des zweiten Teils vor und verspricht wiederum ein besonders musikalisches Erlebnis zu werden.

Die Uraufführung dieser 24 Präludien wird für die Liebhaber barocker und romatischer Musik wiederum von den gleichen hervorragenden Künstlern Christian Schmitt (Klavier / Worms) und Dmitri Smirnov (Violine / St. Petersburg) gespielt, die schon 2013 mit ihrer Interpretation des ersten Teiles das Publikum begeisterten.

Mit dem 1890/91 entstandenen Werk erwartet das Publikum der außergewöhnliche Hörgenuss einer einmaligen Symbiose, denn Wendelin Weißheimer hat – als Einziger in der Geschichte der Bachbearbeitungen – an der Komposition Bachs nichts verändert.

Karten können im Vorverkauf in Osthofen im Weingut Steinmühle, Eulenberg 18, Tel. 06242 / 1478 erworben werden.

Wann? 10.7.2015, 20.00 Uhr
Wo? Blauer Saal, Schloss Herrnsheim
Karten: AK 18 €, VVK 15 €<

Thomas Goller, 1. Vorsitzender Kulturnetzwerk Osthofen e.V.

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Mitgliederversammlung am 13.03.15

Einladung zur Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir danken Ihnen vielmals für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr und laden Sie ganz herzlich zur Mitgliederversammlung des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. ein: Freitag, 13. März 2015 um 19:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Osthofen, Friedrich-Ebert-Str. 31 – 33. Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen.

Tagesordnung
1. Begrüßung, Genehmigung d. Protokolls von 2014 u. d. Tagesordnung für 2015
2. Rückblick 2014
3. Bericht d. Schatzmeisters, Bericht d. Kassenprüfer, Aussprache u. Entlastung des Vorstandes
4. Turnusmäßige Wahlen: Schatzmeister/in, 2 Beisitzer/in
5. Ausblick 2015
6. Verschiedenes

Rückblick 2014
a) Th. Gollers Vorträge „Reise ins mittelalterliche Osthofen“ u. „150 Jahre Ferdinand Lassalle in Osthofen“
b) Beitrag d. Kulturnetzwerks zur Erfassung d. Archivs der Stadt Osthofen
c) J. Grünewalds Vortrag „Johann Georg Wahl“
d) KulturKlatsch
e) Picknick am Leckzapfen
f) Reliquiensarkophag geborgen
g) Pflege u. Dokumentation historischer Grabsteine auf dem Bergfriedhof
h) Fusionsfest
i) Osthofener Zeitung auf der Homepage

Ausblick 2015
a) KulturKlatsch
b) Picknick am Leckzapfen
c) Julius Grünewald – Vortrag: Eine Familiengeschichte
d) Ausbau d. Homepage
e) Ausflug zum Landesarchiv zur Begutachtung d. Arbeit an Osthofener Archivalien
f) Fortführung d. Pflegmaßnahmen und Erfassung d. Gräber auf dem alten Teil d. Bergfriedhofs in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des BUND Osthofen
g) Vorbereitung auf „200 Jahre Rheinhessen“

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Osthofener Zeitung 1914-1918 online

Im vergangenen Jahr war es soweit: Die Osthofener Zeitung, ein Zeitdokument von großem historischem Wert konnte mit der Unterstützung des Stadtarchivs Worms, der Stadt Osthofen und des Kulturnetzwerks vollständig digitalisiert werden. Die mehr als 20.000 Seiten umfassende Fundgrube ist nun auf Mikrofilm gebannt. In den kommenden Jahren werden wir diese Daten allen Interessierten auf der Kulturnetzwerk-Homepage kostenlos zur Verfügung stellen. Jede einzelne Ausgabe lässt sich als PDF herunterladen. Passend zum Thema “100 Jahre Erster Weltkrieg” sind nun die Jahre 1914-1918 online.

Zur Zeitung

 

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Homepage des Kulturnetzwerk Osthofen online

Willkommen auf der Homepage des Kulturnetzwerkes Osthofen e.V. – Stöbern Sie, sehen Sie sich um und schicken Sie uns interessante Materialien, die wir hier veröffentlichen dürfen.

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