Kalender 2019 des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. jetzt erhältlich

Dieses Jahr besteht das Kulturnetzwerk 10 Jahre und deswegen gibt es für das kommende Jahr eine Besonderheit: ein Osthofener Kalender 2019 mit historischen Postkarten. 

Wenn Sie ein Exemplar des Kalenders bestellen möchten, dann überweisen Sie bitte auf das Konto des Kulturnetzwerks Osthofen e.V. (IBAN DE 18 5509 1200 0014 7181 09) bei der Volksbank Alzey-Worms pro gewünschtem Kalender 12 Euro. Sollten Sie Postversand wünschen, überweisen Sie bitte 2 Euro zusätzlich.

Betreff ist jeweils „Kalender 2019“ und Ihr Vor- und Nachname.

Außerdem schreiben Sie bitte eine Mail an limo-osthofen@gmx.de mit Ihrer Adresse (zwecks Auslieferung) und der Anzahl der bestellten Kalender. Wenn Sie nicht mailen möchten, tragen Sie bei der Bestellung in der Buchhandlung Lanz Ihre Adresse und die Anzahl auf der ausliegenden Liste ein.

Die Auslieferung der Kalender ist für spätestens Ende November vorgesehen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den Kalender.

10 Jahre Kulturnetzwerk

Am 12. August 2018 heißt es: Das Kulturnetzwerk feiert seinen 10. Geburtstag beim „Tag der Türme“! Alle Mitglieder und Interessierten können die damals vor dem völligen Verfall gerettete Miniaturburg Leckzapfen besichtigen und sich über die Aktivitäten des Kulturnetzwerkes informieren.

Weitere Infos auf der Website der Stadt Osthofen.

Rettung des Leckzapfen

1891, nur drei Jahre nach Eröffnung der Nebenbahn Osthofen-Westhofen, erbaute Gustav Weißheimer in unmittelbarer Nähe des Kreuzpunktes zwischen der neuen Bahnlinie und der damaligen Mainzer Straße (heute Ludwig Schwamb Straße) eine neugotische Miniaturburg in seinen dort gelegenen Weinberg auf dem Neuberg.

Gustav Friedrich Weißheimer (1831-1904), Fotografie um 1900.

Die Burg „thront“ als Blickfang an der Bechtheimer Hohl – weit sichtbar von der Stadtmitte kommend in Verlängerung der alten Mainzer Straße auf dem Hochplateau oberhalb der Wohnbebauung.
Am Fuße des Weinbergs befindet sich als Eingangsbauwerk auf Straßenniveau eine symmetrische Treppenanlage, die zweiflüglig einen Empfangspavillon umschließt.

Das Eingangsbauwerk und die Miniaturburg mit dem seitlichen Rundturm wurden in Backstein-Klinker-Bauweise errichtet. Vom kleinen „Saal“ im Obergeschoss mit floral-ornamental dekorierter Holzdecke bietet sich der schönste Panoramablick auf Osthofen und die Bergkirche.

Neben der Bergkirche war die zunächst nach ihrem Erbauer genannte „Gustavsburg“ und später als „Leckzapfen“ bezeichnete Miniaturburg viele Jahrzehnte lang das zweite Wahrzeichen von Osthofen. Weiterlesen